Bernhard Herrmann

Mitglied des Deutschen Bundestages
Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie

Bernhard
Herrmann

Mitglied im
Deutschen Bundestag

Mitglied im Ausschuss
für Klimaschutz und Energie

Mit Mut, Herz und Verstand für Stadt und Region

Zukunft braucht mutiges Anpacken. Zukunft braucht Visionen. Zukunft braucht solidarisches Miteinander.

Am 26. Oktober 2021 fand die konstituierende Sitzung des 20. Deutschen Bundestages statt. Als einer von insgesamt 118 gewählten Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen im neuen Parlament freue ich mich auf die bevorstehenden Aufgaben und habe großen Respekt und Demut vor der Verantwortung. Gemeinsam mit meinen drei sächsischen bündnisgrünen Kolleginnen und Kollegen werde ich die Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes bestmöglich in Berlin vertreten. Ich danke noch einmal allen, die mich unterstützt haben. Auf die vielen Begegnungen in den kommenden Jahren und die Veränderungen, die wir gemeinsam anstoßen können, freue ich mich ebenso. Wir können unser Land sozialer, gerechter und grüner machen.

Denn nach den Jahren des Stillstands auf vielen Ebenen braucht es nun unbedingt wieder Veränderungen. So weiter gehen darf es nicht. Nicht mit der Zerstörung des Klimas, nicht mit dem Artensterben, nicht mit der Hilflosigkeit in der Pandemie.

Zukunft gelingt nur gemeinsam. Die anstehenden Herausforderungen werden wir in einer Gesellschaft meistern, die zusammenrückt, die diverser, offener und solidarischer wird. In der auch daraus Vertrauen auf gelingende Zukunft wächst.

Auch deshalb strebe ich als Bundestagsabgeordneter eine sehr aktive Wahlkreisarbeit an. Hier nämlich gilt es, das umzusetzen, was in Berlin beschlossen wird. Und gerade hier, im südwestsächsischen Raum, setzt sich zurzeit viel Innovation durch. Der konsequente technologische Wandel in der Zwickauer Automobilindustrie sowie die Wiederbelebung der Solarindustrie in Freiberg und im Chemnitzer Raum sind nur die sichtbarsten Zeichen dafür.

Mit beruflicher und kommunalpolitischer Erfahrung bei Klimaschutz und -anpassung möchte ich für die ganze Region da sein. Für eine Innovationsregion im Aufbruch, mit sachsenweit beispielgebender Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land. Nirgendwo wohl ist das dringlicher und fruchtbringender als hier.

Mit dem in der Region gemeinsam errungenen Titel der Kulturhauptstadt haben wir eindrucksvoll gezeigt, was zusammen erreichbar ist. Diesen Schwung, diesen kooperativen Geist aufgreifend freue ich mich insbesondere auch auf meine Arbeit von Zwickau bis Freiberg und von Mittweida bis Annaberg-Buchholz.

Sachkunde und Innovation

Seit 29 Jahren bin ich als konzeptionell planender Wasserbau-Ingenieur tätig. Nach dem Hochwasser 2002 hat sich dies schwerpunktmäßig auf Klimaanpassung in der Wasserwirtschaft verlagert. Diese Möglichkeiten sind jedoch begrenzt. Es braucht also vor allem aktiven Klimaschutz, bei der Energie, der Mobilität und in der Landwirtschaft. 

Folgerichtig befasse ich mich seit 14 Jahren sachsenweit auch mit dezentralen Bürgerenergie-Projekten und der Elektromobilität.

Innerparteilich und im Kontakt mit Bürgerinitiativen, jungen Menschen der for-future-Bewegung, der Lokalen Agenda21, den Umweltverbänden sowie an Schulen stelle ich mich gern der Wissensvermittlung und dem Diskurs.

Mit sachkundiger Kommunikation möchte ich den aktuellen Aufbruch in der südwestsächsischen Region begleiten und befördern, bieten doch die Elektromobilität sowie die wiedererstarkende Solarindustrie große  Chancen für eine Belebung der Region.

Stadt und Region gemeinsam

Unsere Region hat sich schon seit Jahrhunderten immer wieder neu erfunden, was stets Grundlage war für Neues, Innovatives, Belebung und Zuwanderung. So entstand zwischen dem Erzgebirgskamm und der Leipziger Tieflandsbucht, dem Vogtland und dem Tharandter Wald eine beeindruckende Kulturlandschaft mit zugleich wunderbar vielfältiger Natur.

Noch heute leben in diesem, zugleich stark urbanen Raum mehr als 80 % der Menschen außerhalb der Großstadt.

Koordinerte Regionalplanung ist hier – mehr noch als anderswo – im Interesse von Stadt und Land zugleich. Flächenfraß, Verödung von Innerortslagen sind einende Probleme, die folglich auch nur gemeinsam lösbar sind.

Attraktive, auf Zukunft setzende Kommunen sind es wiederum, die ausstrahlen, die einladend wirken für Menschen, für wieder mehr Zuzug in eine zurzeit noch schrumpfende Region.

Solidarisches Gemeinwesen

Unsere Bündnisgrünen Kernthemen des Umwelt- und Klimaschutzes werden wir umsetzen, wenn wir sie gemeinsam, in solidarischer Weise anpacken.

Sozial gerecht im Miteinander der heute lebenden Menschen. Gerecht aber auch gegenüber den Lebensbedingungen nachfolgender Generationen. Weltoffen und konsequent eintretend gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Sexismus. Vielfalt als nutzbringende Bereicherung begreifend. Solidarisch und gerecht zwischen den Geschlechtern, zwischen Menschen unterschiedlicher, sexueller Identität.

Für die betroffenen Menschen und unsere Gesellschaft zugleich braucht es eine vereinfachte Einbürgerung für eine vielfältige Einwanderungsgesellschaft.

Die Chancen des technologischen Wandels nutzen wir erfolgreich im respektvollen Miteinander aller Akteure. Mit Bürger*innen, Politik und Verwaltung auf Augenhöhe.

Was ich im Bundestag erreichen möchte

Seit langem befasse ich mich mit den akut anstehenden Fragen von Klimaschutz und -anpassung. Aus beruflicher und kommunalpolitischer Praxis weiß ich zugleich, wo es bei der Umsetzung klemmt. Und vielfach betrifft das die Bundesgesetzgebung.

Es genügt nicht zu wissen, was zu ändern ist, sondern wir müssen dazu auch gangbare Wege beschreiben. Dafür braucht es Sachkunde an der Nahtstelle zwischen Vorortpraxis und Bundestag.

Mit dafür erforderlichem Wissen kann ich beitragen, Hindernisse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beseitigen, ebenso wie die Bedingungen für eine zukunftstaugliche Mobilität zu schaffen.

Meine Heimatstadt Chemnitz ist bei Produktion und Installation von Solaranlagen noch immer bundesweit ganz vorn mit dabei. Das möchte ich wieder und weiter stärken und in die Region sowie nach ganz Sachsen ausstrahlen lassen; für Bürger*innen ebenso, wie als Angebot für unsere vielen mittelständischen Unternehmen. Unsere Innovations-Regionen brauchen viel mehr Primärenergie aus Sonne und Wind, als Basis für eine zukunftsfähige Mobilität ebenso, wie bspw. für eine Grüne Wasserstoffwirtschaft.

Neben der Fortentwicklung des regionalen Nahverkehrs liegen mir verbesserte Fernbahnanbindungen für Ost- und Südwestsachsen besonders am Herzen.

Ich möchte mithelfen, die gut aufgestellte Forschungslandschaft in Sachsen zu stärken und dabei innovativ fortzuentwickeln.

All dies wird uns gelingen, wenn wir Menschen in großer Breite besser als bisher beteiligen und so mit Herz und Verstand für unsere Grünen Ziele gewinnen; gerade auch dort, wo das bisher noch schwer fällt.

Neu im Blog

Neu im Blog

Mit Bernhard im Gespräch – Dr. Gerd Lippold

Folge 16 Energiewende und Klimaschutz in Sachsen – noch echte, harte Handarbeit! Grüne Politik wird erst vor Ort richtig konkret. Hier bin ich mit Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen

Folge Bernhard auf Facebook

Folge Bernhard auf Instagram

Folge Bernhard auf Twitter

Ja, ich will mich einbringen!

Bernhard treffen:

Jetzt spenden!

Engagement braucht Unterstützung. Viele freiwillige Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer arbeiten für ein starkes grünes Wahlergebnis im Herbst, für Veränderung im Land. Das kostet Zeit, aber natürlich auch Geld. Über Unterstützung für unseren Bündnisgrünen Wahlkampf und unser hiesiges Wahlkampfteam würde ich mich sehr freuen. Bitte beim Verwendungszweck „Spende BTW WK 163“ angeben.

Stellenausschreibung

Ich suche Verstärkung für mein Team in Berlin mit den Schwerpunkten Gebäudeenergie, Mieterstrom, Bürgerenergie und erneuerbare Wärme:

Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Kathleen Kuhfuß und Volkmar Zschocke wollen wir unsere Präsenz im Erzgebirge ausbauen:

Ja, ich will mich einbringen!

Folge Bernhard auf Facebook

Folge Bernhard auf Twitter